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Künstler:innen › Merel Quartett
Merel Quartett
Foto: Andrej Grilc
Streichquartett

Merel Quartett

Besetzung

  • Mary Ellen Woodside Violine
  • Edouard Mätzener Violine
  • Alessandro D'Amico Viola
  • Rafael Rosenfeld Violoncello

"In einer Zeit, die bemerkenswert reich an Streichquartetten von hoher Qualität ist, ist das Merel Quartett meiner Meinung nach eines der besten.“ – Alfred Brendel

​Gewinner des «Goldener Bogen» 2025 der Geigenbauschule Brienz und des Festivals Meiringen, begeistert das Merel Quartett seit 2002 sein Publikum. Gelobt für sein stilistisches Bewusstsein, die Reife des Ausdrucks und die Beherrschung der Form, ist das Quartett für seine aussergewöhnliche kommunikative Kraft bekannt und hat einhelliges Lob erhalten:

«Das wundersam genau musizierenden und tonlich vorzüglich aufeinander eingeschworenen Ensemble» schrieb die Wiener Zeitung, während die Neue Zürcher Zeitung das Merel Quartett dafür rühmte, «… äusserst expressiv und mit feinem Gespür für Form, Klang und Rhetorik» zu spielen.

Das Merel Quartett ist europaweit in bedeutenden Sälen und bei renommierten Festivals aufgetreten, darunter die Wigmore Hall, die Tonhalle Zürich, das Menuhin Festival Gstaad, die Ittinger Pfingstkonzerte, das Lucerne Festival, die Salzburger Festspiele und das Kunstfest Weimar. Bekannt für seine mitreissende Interpretationen, hat das Quartett Zuhörer in Italien, Frankreich, Deutschland, England, Polen, der Tschechischen Republik und der Schweiz begeistert.

Das Quartett arbeitet mit Künstlern wie Sir András Schiff, Julian Prégardien, Dénes Várjon, Yura Lee, Ian Bostridge, Nuria Rial, Pablo Barragán, Ruth Ziesak, Juliane Banse, Anke Vondung, Jörg Widmann und Diemut Poppen zusammen.

Bekannt für seine Vielseitigkeit, pflegt das Merel Quartett ein umfangreiches Repertoire, das sich über drei Jahrhunderte erstreckt – von Bach und Purcell bis hin zu zeitgenössischen Komponisten wie Kurtág, Saariaho und Holliger. Regelmässige Live-Radioauftritte bei Schweizer Radio SRF2, Radio Suisse Romande sowie dem deutschen Radio SWR2 haben dem Merel Quartett zusätzliche Anerkennung eingebracht.

Das Debütalbum des Quartetts mit Werken von Schumann, Janáček und dem preisgekrönten Schweizer Komponisten David Philip Hefti wurde als «…herausragende CD-Erstveröffentlichung eines erstklassigen Quartetts» (Neue Zürcher Zeitung am Sonntag) gefeiert. Auch Einspielungen von Werken von Fanny und Felix Mendelssohn auf dem zweiten Album des Merel Quartetts wurden hoch gelobt: «Von höchster Intensität durchdrungen, bis ins letzte Detail durchdacht, sensibel austariert in Gewichtung und Ausleuchtung der Stimmführung ... mehr ihre schlanke und offene, farblich vielfältig variierende Tongebung besticht» schreibt Thomas Bopp in Das Orchester. Cathy Fuller erklärte in ihrer Sendung «New and Notable Releases» auf Boston Public Radio WGBH: «Dies ist eine atemberaubende Aufnahme, voller Leben und Sehnsucht und getragen von einem intelligenten Sinn für Linie. Die Hingabe des Quartetts, jedes der beiden Quartette als vollständig sich entfaltende Konstruktionen zu vermitteln, macht das Hörerlebnis umso eindringlicher. Wunderschön.»

Das Merel Quartett ist Ensemble-in-Residence beim Zwischentöne Kammermusikfestival und künstlerischer Leiter der Merel Chamber Series in Zürich, Basel, Luzern und Triesen.

Website ›

Bei der Merel Chamber Series